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Funkamateure aus dem Breisgau wieder mit eigenem Projekt dabei!

Der Verein „Science & Technologie“ hatte zu drei Tagen “Entdecken – Erleben – Verstehen“ unter dem Motto „Wasser und Science (&)fiction“ in den Europa Park in Rust zu den Science-days vom 18. bis 20. Oktober eingeladen. Bereits seit dem Jahr 2000 gibt es diese Veranstaltung für junge angehende Forscher im Europa Park. Auch dieses Mal unter den über 80 teilnehmenden Schulen, Firmen und Institutionen die Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). 

Selbst zusammengebaut: Der „Bodenfeuchtsensor“!

Unter der Federführung von Mattias Golla mit dem Rufzeichen DO4MAG und Kay Zipperle (DK4KAY) hatten sich an die 20 Funkamateure aus dem Breisgau und den DARC-Ortsverbänden Freiburg (A05), Emmendingen (A16) und Kaiserstuhl (A33) im Europa Park Dome eingefunden. Um dem Motto „Wasser“ der diesjährigen Science days, dem Wissenschaftsfestival für junge Leute, zu genügen, hatte Funkamateur Klaus Mücke (DJ5GK) exklusiv für diese Veranstaltung ein elektronisches Bastelobjekt entwickelt. Unter dem Begriff „Bodenfeuchtsensor“ entstanden moderne Sensoren zur Messung der Feuchtigkeit in der Blumenerde. Die Kinder und jungen Leute aus den Schulen und Ausbildungsbetrieben lernten an vier Bastelstationen nicht nur erste Schritte am Lötkolben, sondern auch die verwendeten elektronischen Bauteile, wie Widerstände, Kondensatoren, Transistoren und anderes mehr kennen und richtig anzuwenden. Immer unter der Aufsicht der erfahrenen Funkamateure, die mitunter ihre gesamte Funkstation selber zusammenbauen. So entstanden bei mehr als großem Bastelinteresse rund 200 (!) Sensoren, die die Feuchtigkeit messen und bei zu wenig Wasser für die Blumen per Alarm gebender blinkender Leuchtdiode sozusagen nach Wasser rufen. Und natürlich durfte ein jeder Bastler seinen Sensor mit nach Hause nehmen. Letztendlich begeisterte das Projekt auch den Vorsitzenden des DARC-Distriktes Baden, Klaus Kuhnt (DF3GU), der eigens zu dieser Veranstaltung am Samstag dem Science day Team einen Besuch abstattete.

Am Funkplatz Kontakte mit der Welt geschnüffelt

Aber auch am Amateurfunk konnten die jungen Leute teilhaben, war doch eigens für die Science days ein Funkplatz eingerichtet worden. Hier erlebte man die große Vielfalt der im Amateurfunk möglichen Kommunikationsvarianten vom heute noch verwendeten Morsen über Sprechfunk bis hin zum modernen Daten- und Digitalfunk hautnah. Die Science days: Immer wieder eine große Herausforderung für die Funker, aber auch immer wieder ein großer Spaß, Kinder und Jugendliche für Elektronik und Amateurfunk zu begeistern. 

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05

Ein Teil der die Bastler betreuenden Funkamateure (links stehend) mit Bausatzkonstrukteur Klaus Mücke (DJ5GK, Mitte, sitzend) sowie einem der Organisatoren Kay Zipperle

Sicherheit für Rennteilnehmer und Zuschauer durch die Funkamateure

Am Sonntag, den 30. September, war es wieder soweit: Im Freiburger Ortsteil Herdern gingen Rennwagen der besonderen Klasse auf die Piste! Die Aktiven des Jugendforums Herdern und die Mitglieder des Bürgervereins hatten zum 19. Mal zum Seifenkistenrennen gerufen und zahlreiche Rennprofis, aber auch Anfänger, waren gekommen, um an dem Spektakel aktiv oder als Zuschauer teilzuhaben. Damit alles problemlos verlaufen konnte, hatten die Veranstalter ein weiteres Mal die Funkamateure gebeten, als Streckenposten zu fungieren. Ob Notfall oder andere Vorkommnisse, per drahtloser Verbindung waren sie auf jeden Fall mehr als schnell in der Lage, etwaige Probleme in den Griff zu bekommen.

Sicherheit durch Funker aus dem Rheintal bis hoch in den Schwarzwald

Und so fanden sich in Freiburg-Herdern auf der Eichhalde bei bestem Wetter nicht nur die urigsten Gefährte sowie zahlreiche Zuschauer ein, sondern auch die Funkamateure des Amateurfunkortsverbandes Freiburg „A05“, organisiert im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). Der die Streckenabsicherung leitende Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA hatte aber nicht nur Freiburger Funkfreunde mitgebracht. Vielmehr erhielt er Unterstützung aus den Ortsverbänden „Markgräflerland A47“, „Kaiserstuhl A33“ sowie aus dem Schwarzwald vom Ortsverband „Furtwangen, A18“. Die neun Streckenposten hatten eine rund 600 Meter lange Rennstrecke mit unterschiedlichen Gefällen und zahlreichen Kurven bei zwei Durchläufen abzusichern. Und dabei staunten die Funkamateure nicht schlecht, was alles an außergewöhnlichen Rennkisten an ihnen vorbeizog. 

Auch die alten Esel waren mehr als schnell

Auch lernten sie, dass man bei den Seifenkistenpiloten schon mit über 18 Jahren zu den „alten Eseln“ gehört, gab es doch auch die Rennklasse „Alte-Esel-Rennen“! Da hat man es als Funkamateur schon leichter, spricht man doch bei einem langjährig aktiven Funkamateur im gehobenen Alter von „OM“, was zwar wörtlich übersetzt „alter Mann“ (von old man) heißt, indes aber „erfahrener Funkamateur“ meint! Es zeigte sich zudem auch das, was der Funkamateur unter „ham spirit“ versteht: Sich gegenseitig, auch vereinsübergreifend, zu helfen!

Horst Garbe, DK3GV, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes A05, Freiburg

„Ziel erreicht!“ – das Rennen mit den Streckenposten Marvin Rüther (DK2MX), Joachim Lemke (DG4GJL), Andreas Kirchner (DO1AKV), Marcel Späthe, Jürgen Kraft (DL2KJ), Alexander Brüske (DL1AFA), Nico Stehle (DO7NS) sowie Kemal Numic (von links) und Fred Späthe (DO2GF, nicht auf dem Foto) wurde perfekt abgesichert! (Foto: Friedemann „Fred“ Späthe, DO2GF)

Das Foto ist durch Einverständnis der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung freigegeben.

Sichere Funkverbindungen vom Kaiserstuhl über den Kandel bis zum Klippeneck!

Wenn es auf sichere Kommunikation ankommt, sind sie da: Die Funkamateure! Hierfür unterhält der Dachverband der Funkamateure, der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC), eigens ein Notfunkreferat, dass durch die Notfunkbeauftragten in den einzelnen Ortsverbänden gespeist wird. Damit in Katastrophenfällen die Kommunikation nicht versagt, stehen die speziell ausgebildeten und mit vom Stromnetz autarker Funktechnik ausgestatten Notfunker den professionellen Funkdiensten gerne zur Seite. Und damit der Funkbetrieb im Krisenfall auch funktioniert, wird dies explizit in besonderen Übungen geprobt. 

Sicherheit per Sprech- und Datenfunk!

So am Samstag vor dem Muttertag, als sich die Breisgauer Ortsverbände Freiburg (A05) mit ihrem Notfunkbeauftragten Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA, der Ortsverband Markgräflerland (A47) und sein Notfunkreferent Joachim Lemke mit Rufzeichen DG4GJL und der Ortsverband Kaiserstuhl (A33) und sein Notfunkreferent Fred Späthe mit Rufzeichen DO2GF sowie die weiteren Aktiven zu der von den Ortverbänden Rottweil (P10) und Tuttlingen (P13) organisierten Notfunkübung einfanden. Die Notfunkspezialisten von A 47 überraschten die Besucher der Hochrainbuckhütte in Bötzingen am Kaiserstuhl mit ihrem speziellen Notfunkanhänger, aus dem dann per Funk seltsamste Szenarien zu hören waren: Das zum Beispiel die öffentliche Kommunikation wegen eines starken Gewitters ausgefallen war und sogar eine Fliegerbombe vom 2. Weltkrieg durch das angenommene Hochwasser am Rhein hochgespült worden sei und bei der Entschärfung explodierte. Diese fiktive Notsituation musste dann zur Koordinierung der Hilfskräfte an die Funkleitstation auf dem Klippeneck oberhalb von Denkingen weitergeleitet werden. Da aber eine direkte drahtlose Verbindung vom Kaiserstuhl zum Klippeneck nicht so einfach herzustellen ist, wurden die auf dem Kandel aktiven Notfunker des Freiburger und Emmendinger Ortsverbandes (A16) als Zwischenstation aktiviert. Dort staunten die Besucher des Waldkircher Hausberges dann ebenfalls nicht schlecht, als sie die sich in den Himmel reckenden Masten und Antennen neben den verschiedenen Funkwagen entdeckten. Im sogenannten „Cross-Band-Betrieb“, bei dem sowohl das 2 Meter UKW-Band als auch das 70 Zentimeter-UKW-Band im Funkverkehr involviert sind, konnten dann die Meldungen sicher an die Leitstation abgesetzt werden. Ebenfalls kamen die modernen Datenübertragungssysteme „WinLink“ und „Olivia“ auf der Kurzwelle zum Einsatz. Und sogar die Schulfunkstation der Georg-Kerchensteiner-Schule in Müllheim (DK0GSM) beteiligte sich mit Stephan Denzer (DH0GDE) und Oskar Preg (DG6GU) am Mikrofon aktiv an der regionalen Übung. Ein Teil der Funker nahm noch zusätzlich an der bundesweiten 24-Stunden Notfunkübung am Samstag sowie am Muttertagssonntag teil. 

Resümee: Für den Ernstfall gerüstet!

Letztendlich waren sämtliche beteiligten Funkamateure, wie Joachim Lemke - DG4GJL, Sascha Raunitschke - DL1GRC, Rawan Werner – DF7RW, Tobias Holzreiter – DF8TH, Fred Späthe – DO2GF, Markus Wallschlag – DH5WM, Matthias Golla – DO4MAG, Alexander Gehri – DB8TA, Stephan Denzer – DH0GDE, Oskar PReg – DG6GU, und Marvin Rüther, mit dem Ergebnis der Übung zufrieden. Sie und andere mehr stehen für Hilfe im Ernstfall bereit, den sich aber niemand von den Funkern herbeisehnt.

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05 

Fotounterschriften: 

Foto 1 von Michael Bähr, DL6GD: 

Die Neuenburger und Breisacher Funkamateure waren mit dem Notfunkanhänger auf den Bötzinger Höhen aktiv.

Foto 2 von Hartwig Kauschat DL7BC:

Sichere Verbindungen vom Kandel zum Klippeneck garantierten die Freiburger Funkamateure: Marvin Rüther, Markus Wallschlag, Alexander Gehri und Alexander Brüske (von links)!

„Tage der offenen Hangartore“ auf dem Freiburger Flugplatz

Funkamateure demonstrierten Völkerverständigung und Technik

Am Wochenende des 16. und 17. Juni hatten die auf dem Flugplatz Freiburg befindlichen Vereine die Öffentlichkeit zu den „Tagen der offenen Hangartore“ eingeladen. Mit dabei natürlich auch die Mitglieder des Ortsverbandes Freiburg (A05), organisiert im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). Schließlich befindet sich ihr Zuhause, das „Walter-Pfister-Clubheim“, ebenfalls auf dem Flugplatzareal. Zu erkennen an dem großen Antennenmast. 

Vom Morsen bis zum digitalen Funk

Und so machten die rund 10 an dieser Aktion beteiligten Funker gleich zu Beginn des Eingangs zahlreiche Besucher neugierig auf ihr Hobby. Am Samstag war dies vor allem die Präsentation des Weltkulturerbes „Morsen“, gefolgt am Sonntag vom Sprechfunk. Trotz derzeit nicht so günstiger Bedingungen konnten doch zahlreiche Kontakte europaweit und darüber hinaus getätigt werden. Und mitunter hörte man auch einige der Sonderfunkstationen aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft, begehrte Kontakte, die mit einer speziellen Bestätigungskarte belohnt werden. Und ohne Computer geht es heute bei den Funkamateuren auch nicht. Sei es, dass die Funkgeräte darüber gesteuert werden, sei es, dass damit moderne digitale Datenübertragungsverfahren, die den guten alten Fernschreiber schon lange abgelöst haben, stattfinden. Große Begeisterung lösten zudem die bewegten Bilder an den aufgestellten Monitoren aus: Zeigten sie doch per Amateurfunkfernsehen (ATV) Livebilder aus dem Rundflughelicopter, der seine Runden nicht nur über Freiburg, sondern bis hinein in die Schwarzwaldtäler drehte. 

Wenn das Hobby Menschen zusammenführt

Und immer wieder galt es jungem und alten Publikum zu erklären, was die Faszination Amateurfunk ausmacht, sei es, das Basteln und Bauen elektronischer Bausätze oder die völkerverbindenden Kontakt rund um den Globus. Näheres zu den Funkamateuren erfährt man jeden Freitag ab 19:30 Uhr bei den jeweiligen Treffen oder vorab schon einmal unter http://wp.dk0fr.de/.   

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des DARC-Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05

 

Während die Funkamateure Peter Eppich mit Rufzeichen DK6PT und Marvin Rüther (DK2MX, vorne von links) in Kontakt mit der Welt standen, erklärte der Ortsverbandsvorsitzende Markus Wallschlag (DH5WM, hinten – Mitte) den interessierten Gästen die hinter den Livebildern aus dem Hubschrauber steckende Funktechnik.

 

Begeisterten die zahlreichen Besucher: Livebilder aus dem Helicopter mit dem Kennzeichen „D-Hund“!

Text und Fotos stehen zur freien presserechtlichen Verwertung zur Verfügung

Auf den technischen Spuren der Schauinslandbahn

Nahe Freiburg führt die bereits im Juli 1930 eröffnete erste Großkabinenumlaufseilbahn auf Erden zum Gipfel des Berges „Schauinsland“. Zu einem Ausflug auf den Berg hatten die Mitglieder des Ortsverbandes Freiburg, A05, organisiert im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC), eingeladen. Im Rahmen der Technikführung der Freiburger Verkehrs AG wollte man nicht nur die auf dem Berg von den Freiburger Funkamateuren betriebene Relaisfunkstelle für Sprech- und Datenfunk mit dem Rufzeichen „DB0FRG“ sehen, sondern vor allem die technischen Raffinessen der einmaligen und unter Denkmalschutz stehenden Seilbahn kennenlernen. 

Vielseitiges Amateurfunkrelais auf dem Schauinsland

Hierzu begrüßte der Vorsitzende des Freiburger Ortsverbandes, Markus Wallschlag mit dem Rufzeichen DH5WM, am 26. Mai gleich 14 staatlich lizensierte Funkamateure und technisch Interessierte aus dem Freiburger Ortsverband sowie aus weiteren Ortsverbänden der Region an der Talstation in Horben. Gemeinsam ging es der Bergstation in 1.220 Meter Höhe entgegen. Dabei wurde eine Streckenlänge von 3.600 Meter zurückgelegt. Wallschlag ließ es sich nicht nehmen, vor der eigentlichen Bahnbesichtigung auf die auf dem Schauinsland installierte moderne Amateurfunkrelaisfunkstelle hinzuweisen. Mit der Anlage, deren Dipol- und Yagiantennen direkt zu Beginn der Bergstation zu sehen sind, wird nicht nur Freiburg, sondern auch ein Großteil des Schwarzwaldes sowie des Rheintals mit Sprech- und Datenfunk, wie dem „ham net“, versorgt. 

Geschichten und Fakten humorvoll verpackt

Maschinist und Seilbahnspezialist Wolfgang Diringer von der Freiburger Verkehrs AG führte die Funkamateure dann mit lebendigen und humorvollen Worten in die geschichtliche Historie und die technischen Geheimnisse der Bahn ein. Unter anderem erfuhren die Funker, dass die Bahn einen Höhenunterschied von 746 Meter bewältigt, die Zerreißfestigkeit des Tragseils 250 Tonnen beträgt und das Tragseil einen Durchmesser von 50 mm aufweist. Aber nicht nur das begeisterte die sich dem technischen Hobby verschriebenen Funker. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der im Tragseil eingeflochtene Lichtleiter und seine 27 Adern zur Kommunikation zwischen Tal- und Bergstation. Unfassbar, dass trotz der unterschiedlichen Materialien, wie Metall und Lichtleiter, dieser nicht zerreißt! Faszinierend auch, dass das Tragseil mit einer Wäscheklammern ähnlichen Technik je nach Betriebsanfall mit mal mehr oder weniger Gondeln bestückt werden kann! Überwacht von moderner computerunterstützter Technik ging es zum Abschluss der Führung zum Herz der Anlage, dem Antrieb mit einer Nennleistung von rund 220 Kilowatt. Er treibt eine Treibscheibe an, die wiederum das Seil in  Bewegung hält und so die Gondeln bergauf und bergab bringt. 

Trotz digitaler Technik der Funk als letzte Sicherheit!

Letztendlich zeigten sich die Funkamateure erfreut darüber, dass auch bei der Schauinslandbahn noch Funk zum Einsatz kommt. Sollten Lichtleiter und andere Technik versagen, stehen Berg- und Talstation per Sprechfunk in Verbindung, ganz so, wie es auch die Funkamateure untereinander halten. Letztendlich für alle ein faszinierender und lehrreicher Ausflug, der mit Kaffee und Kuchen in der Schauinslandgaststätte mit faszinierendem Blick über Freiburg ein mehr als genüssliches Ende fand.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A 05

 Wolfgang Diringer (links) erklärt den Funkamateuren die Technik der Seilbahn. 

Wolfgang Diringer (rechts) erklärt den Funkamateuren die Technik der Seilbahn.

Die von einem starken Motor angetriebene Treibscheibe (links), über die das Tragseil in Bewegung gehalten wird.

Das Geheimnis im Tragseil: Die digitale Kommunikation per Lichtleiter zwischen Berg- und Talstation.

 

Fotos von den gezeigten Personen zur Freigabe bestätigt, Text ebenfalls zur freien Verwendung.

 

Allgemeiner Anruf von der Waldkircher „Schwarzenburg“!

Nein – das war diesmal für die Burgenfreunde und Funkamateure Hartwig Kauschat mit Rufzeichen DL7BC und Alexander Brüske, DL1AFA, kein einfaches Unterfangen! Denn am 1. Mai, dem Burgentag der Funkamateure, waren sie unterwegs zur Ruine „Schwarzenburg“ bei Waldkirch im Breisgau, um am Amateurfunkwettbewerb „COTA – Castle on the Air“, teilzunehmen. 

Erstmals Funkbetrieb von der „Schwarzenburg“

Die wenigen verbliebenen Gemäuer der vermutlich zwischen 1122 und 1136 auf dem rund 656 hohen Ausleger des Kandels, dem „Schwarzenberg“, erbauten Burg sind durchaus nicht leicht zu erreichen. Im Rahmen des Burgenwettbewerbes wurde diese Burg, wie zuvor auch schon die Waldkircher „Kastelburg“, erstmalig von den beiden Funkspezialisten aktiviert, also zum ersten Mal von hier Amateurfunkbetrieb gemacht. Dazu bedurfte es der Installation einer netzunabhängigen Funkanlage und der Installation der entsprechenden Antennen. Immerhin wurden die Anstrengungen zum Stationsaufbau mit zahlreichen Kurzwellenverbindungen belohnt, denn an diesem Tag meinte es die Funkwellenausbreitung mit ihnen mehr als gut. Obwohl derzeit wegen mangelnder Sonnenflecken die Ausbreitungsbedingungen der Funkwellen auf Kurzwelle mehr als bescheiden sind, an diesem Tag reichten die Verbindungen zumindest europa- und deutschlandweit. Und so kam es nicht selten zum sogenannten „pile up“, wenn viele Stationen auf einmal die rare Burgenstation in ihre Sammlung aufnehmen wollen. Letztendlich durch eine entsprechende Bestätigungskarte, der „QSL-Karte“, dokumentiert. So konnten von 11 Uhr bis 16 Uhr auf dem 40 Meter Band 121 Kontakte getätigt werden und auf dem 20 Meter Band 57 Kontakte erzielt werden. Die weiteste Verbindung reichte bis in den Ural, in dem man nun auch über die „Schwarzenburg“ informiert ist. Ein Funkamateur sendete sogar aus dem Flugzeug seine Grüße nach Waldkirch.

Schmackhaftes als Lohn der vergnüglichen Arbeit 

Als Dank für das Engagement brachten der Waldkircher Funkamateur Markus Finken, DO5MAF, sowie der Ortsverbandsvorsitzende des Emmendinger Funkclubs A 16, Gerold Bey, DL8BBP, den „funkenden Rittern der Neuzeit“ Kaffee und Kuchen auf die Burg. So etwas nennen die Funkamateure „Ham spirit“. 

Horst Garbe, DK3GV, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05

 

Hartwig Kauschat, DL7BC, mit seinem Sendeequipment bei der Aktivierung der Schwarzenburg. (Foto: Alexander Brüske)

Kürzlich hatten sich rund 40 Funkamateure im „Walter-Pfister-Clubheim“ des im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten Amateurfunkortsverbandes Freiburg (A05) auf dem Freiburger Flugplatz eingefunden. Sie lauschten dem spannenden Vortrag von Funkamateur Marcel Müller mit Rufzeichen DO5TMM zum Thema: „SOTA - Funken von den Bergen“.

Zu Fuß und gut bepackt in luftige Höhen!

SOTA – „Summits on the Air“ – das Funken von den Bergen - wurde von britischen Funkamateuren im März 2002 als Wettbewerb ins Leben gerufen. Ziel ist es, möglichst viele Bergfunker zu kontaktieren oder als Bergfunker selbst möglichst viele Berge funktechnisch zu „aktivieren“. Rund um den Globus sind hierfür offiziell 119.756 Gipfel im SOTA-Programm registriert. Somit ist die Zukunft des Bergfunkens für Marcel Müller gesichert! Wer nun aber glaubt, dass Funkbetrieb von den Bergen einfach ist, der täuscht sich! Ein detailliertes Regelwerk, so erfuhr man, legt fest, wie man als Funkamateur einen Berg aktiviert. Mal eben mit dem Auto und dem Mobilfunkgerät auf die Anhöhe, das geht nicht! Unter anderem ist die Höhe der Berge maßgebend, die keinesfalls kleine Hügel sein dürfen und noch viel wichtiger: Der Funker darf seine Ausrüstung nur per Muskelkraft auf die Berge bringen!

Explizit für Bergtouren ausgesuchte Funktechnik

Von daher war es für die Vortragsgäste mehr als spannend, die unterschiedlichsten Gerätschaften von Müllers Bergtouren in Augenschein zu nehmen. Dazu zählten nicht nur ein möglichst kompaktes Funkgerät, sondern leicht verstaubare Antennen, nicht zu schwere und doch lang durchhaltende Akkus oder auch Solarpaneele. Beeindruckend, die gezeigten Fotos winterlicher Landschaften aus der Schwarzwaldregion, ist Müller doch in Stegen-Eschbach nahe der Höhen zu Hause. „Zwar wird es einem beim Ersteigen der Berge im Winter warm, aber dann gilt es, die richtige Kleidung zu haben“, mahnte Müller die auf den Geschmack Gekommenen an, „denn recht schnell kann der Körper dann beim Funkbetrieb auskühlen!“ Zahlreiche weitere Tipps zum erfolgreichen Bergfunken folgten, darunter auch der umweltbewusste Gedanke, immer einen Müllbeutel mitzuführen! Lohn der Mühen: Spaß an der Freud` und an den sogenannten „Diplomen“ (Urkunden) und Plaketten als Auszeichnung. An Humor, eben typisch britisch, fehlt es nicht, heißt doch eine Auszeichnung „Mountain Goat“: „Bergziege“! Und manchmal trifft man auch so richtige „Bergfreaks“, wie auf dem „Kandel“ bei Waldkirch. Dort lernte Müller das Schweizer Bergfunkeroriginal Dr. Juerg Regli aus Oftringen kennen, der unter seinem Rufzeichen HB9BIN ebenfalls auf Trophäensuche im Äther war. Und das kleine Sendeleistung nicht nur den Akku schont, sondern bei entsprechenden Funkwetterbedingungen das Signal rund um den Globus geht, überraschte einmal mehr auch Marcel Müller: Mit nur 3 Watt (!!!) Sendeleistung reichte es bis nach Brasilien!

Berge, Inseln, Burgen reizen für besondere Funkaktivitäten

Also, nicht wundern, wenn einem auf den zahlreichen Bergen dieser Welt entweder Marcel Müller oder einer seiner zahlreichen funkenden Mitstreiter begegnet. Sie aktivieren nur wieder zur Freude weiterer Funkamateure einen Berg, ganz im Sinne von SOTA – den „Summits on the Air“! Neben den Bergen aktivieren die Funker auch entlegenste Inseln – Island on the Air (IOTA) - oder Burgen – Castle on the Air (COTA) - wie zum Beispiel die „Kastelburg“ von Waldkirch, die im vergangenen Jahr erstmalig aktiviert worden ist.

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg

Marcel Müller mit seiner umfangreichen, und dennoch klein gehaltenen Bergfunkausrüstung.

 

Marcel Müller begeisterte mit seinem nicht nur technisch faszinierenden Vortrag über das Funken aus den Bergen!

 

 

Fotos sind von der gezeigten Person zur Freigabe bestätigt worden.

 

Breisgauer Funkamateure bringen Heimattage drahtlos in die Welt!

Funkamateure der im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten Ortsverbände Freiburg (A05), Emmendingen (A16), Kaiserstuhl (A33) und Markgräflerland (A47) sorgen im Rahmen der Veranstaltungen der „Heimattage Baden-Württemberg“ dafür, diese Tage per Aussendungen der Sonderfunkstation weltweit bekannt zu machen.

Mit Sonder-DOK „HTWK18“ in der Luft!

Seit 1978 werden die „Heimattage“ an jährlich wechselnden Orten veranstaltet. In diesem Jahr steht die Orgelbauerstadt Waldkirch nahe Freiburg im Zentrum des Interesses. Wie an diesen Tagen üblich, werden die Besonderheiten von Stadt und Region auf das gesamte Jahr verteilt mit zahlreichen Aktionen vorgestellt. Mit dabei auch die Funkamateure der Region! Unter anderem am 5. und 6. Mai, dem „Baden-Württembergtag“, werden sie Funkpartnern rund um den Globus ihre Sonderfunkaktivität kundtun. Mit der Verwendung des Clubrufzeichens „DK 0 EM“ vom Emmendinger Ortsverband wird der Erkenntnis genüge getan, dass Waldkirch als veranstaltender Ort im Landkreis Emmendingen liegt. Am 10. Juni, dem „Tag der helfenden Hand“, ist man wieder ebenfalls mit dem Sonderdistrikts- und Ortskenner (DOK) „HTWK18“ in der Luft. Wobei das Kürzel für „Heimattage Waldkirch (20)18“ steht. An diesem Tag wird das Thema „Notfunk“ von den Funkamateuren thematisiert. Ergänzt werden die zwei Termine des Weiteren durch die Beteiligung am „Historischen Burgfest“ am 23. September. Für die Funkamateure heißt in diesem Fall „Historisch“ die Verwendung alten Funkequipments sowie die vorwiegende Kontaktaufnahme mit Funkern in der Welt per Morsecode.

Spezielle „Postkarte“ als Sammelobjekt für Funkamateure

Letztendlich wird somit nicht nur Besuchern vor Ort die Faszination Amateurfunk nahe gebracht, sondern den Funkern rund um den Globus das Wissen um die „Heimattage“ aus Waldkirch vermittelt. Die Funkkontakte mit dieser Sonderstation werden zudem mit einer eigens hierfür geschaffenen sogenannten „QSL-Karte“ bestätigt.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg

Mit modernster Technik auch im Notfall auf Sendung

Die Mitglieder des DARC Ortsverbands Freiburg (A05) hatten am Freitag, den 1. Dezember, zur Vorstellung verschiedener  Notfunkkofferprojekte in das „Walter-Pfister-Clubheim“ auf dem Gelände des Freiburger Flugplatzes eingeladen. Weit über 40 Funkfreunde aus dem Breisgau hatten sich eingefunden, um den spannenden Vorträgen der sechs Notfunkspezialisten zu lauschen und die von ihnen mitgebrachten Gerätschaften zu begutachten.

Das mehr als gut besuchte Clubheim der Freiburger Funkamateure.

Viel Funk auf wenig Raum

Markus Wallschlag mit Rufzeichen DH5WM begrüßte die Gäste und freute sich, so zahlreiche Referenten für

den Abend gefunden zu haben. Der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Axel Lehmann (DG3AL) machte deutlich, dass die „Go-Box“, also der Notfallkoffer, zu weitaus mehr geeignet ist, als damit in einer Notsituation drahtlos Hilfe herbeirufen zu können. So eignet sich ein solcher Koffer vorzüglich zum Verreisen oder aber auch für schnell aktivierten Funkbetrieb von den Bergen, als „Summits on the Air“ bekannt. Auch gab Lehmann Tipps auf interessante das Thema betreffende Webseiten, so unter anderem www.dg0kf.de/portabelfunkkoffer/ oder www.darc.de/der-club/distrikte/c/ortsverbaende/10/notfunk/funkkoffer/.

Mit modernster Technik für den Notfall gewappnet

Der Notfunkbeauftragte des Freiburger Ortsverbandes, Alexander Brüske (DL1AFA) machte deutlich, das in Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden Rottweil (P10) und Tuttlingen (P13) jährlich regional übergreifende Notfunkübungen stattfinden. Szenarien von Sturmschäden, Stromausfällen und anderem Katastrophen werden durchgespielt, bei denen dann die Funkamateure mit ihrem portablen Sende- und Empfangsequipment den Hilfebedürftigen zur Seite stehen. Dieses Equipment stellten Brüske und seine Mitstreiter Alexander Günter (DG9GAG), Axel Lehmann (DG3AL), Karl-Heinz Krawcyk (DL1GKK), Siegfried Frank (DF3GF) und Markus Wallschlag (DH5WM), im Detail vor. Insbesondere lag das Augenmerk auf der Stromversorgung. Zwischen dem altbekannten Bleiakku über die Solarzelle bis hin zum Stromaggregat reichte die Auswahl. Bei der Geräteauswahl kamen moderne Geräte von den Amateurfunkgeräteherstellern zum Einsatz, mal für Kurzwelle, mal für UKW-Aussendungen sowie Geräte, die sämtliche Frequenzen bedienen. Der Eigenbau lag in der Hauptsache bei den geschaffenen stabilen Gehäusen, dem Umbau der aus den Baumärkten bekannten Koffern sowie der kompletten fachgerechten Verdrahtung der Gerätschaften. Neben dem Sprechfunk kamen auch die modernen digitalen Datenübertragungsverfahren, die das altbekannte Fernschreiben ergänzen, zum Einsatz. Denn Computer/Notebooks haben mittlerweile eine durchaus für Notfunkkoffer respektable Größe erreicht. Zudem fehlte auch der Hinweis auf geeignete Antennen für Kurzwelle und UKW-Anwendungen nicht. Sogar ein kommerzielles Gerät aus ehemaligen Bundeswehrbeständen hatte den Weg ins Clubheim gefunden und die Funker staunten nicht schlecht, mit was für einem „Riesenteil“ und was für einem Gewicht sich die Soldaten vor einigen Jahrzehnten noch quälen mussten. Dafür sind diese Geräte aber auch mehr als stabil!

Humorvoll nahm Andreas Schwabe (DL8GBS) unter fachlicher Anweisung von Axel Lehmann (DG3AL) das schwere Militärequipment zur Vorführung auf den Rücken und gab unter dem Beifall der Anwesenden fast schon einen Astronauten ab!

In der Not hilft die drahtlose Kommunikation

Alles in allem eine nicht nur eine technisch interessante Vorführung, sondern auch faszinierend, einmal in die Welt der aktiven Notfunker Einblick erhalten zu haben. Und wie sagte Alexander Brüske so treffend: „Notfunk beginnt schon beim Handfunkgerät!“ Wohl dem, der dies immer bei sich trägt – man weiß ja nie... Mehr zu den Freiburger Funkamateuren unter http://wp.dk0fr.de/.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A 05

Alexander Günther (DG9GAG), Axel Lehmann (DG3AL), Karl-Heinz Krawcyk (DL1GKK), Siegfried Frank (DF3GF) und Markus Wallschlag (DH5WM, von links) überzeugten mit professionell selbstgebautem Notfunkequipment!

 

 Die Zustimmung der gezeigten Personen liegt vor.

Elektronischer Pulsmesser und Morsetaste die Renner

Vom 19. bis zum 21. Oktober begeisterten und faszinierten einmal mehr die „science days“ im Europa Park die jungen Menschen mit zahlreichen Aktionen und Vorträgen aus Wissenschaft und Forschung. Fast schon einer Institution gleich einmal mehr mit dabei, die Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). Sie rekrutierten sich aus den Ortsverbänden Freiburg (A05), Emmendingen (A16) und Kaiserstuhl, A33 (Vogtsburg-Burkheim) sowie dem Ortsverband Markgräflerland, A47, (Müllheim-Neuenburg). Unter der Gesamtorganisation des Jugendleiters des Freiburger Ortsverbandes, Kay Zipperle mit dem Rufzeichen DK4KAY, fanden sich an den drei „science days“-Tagen rund 30 Helfer zusammen, um dem diesjährigen Motto „Der Mensch“ mit interessanten Bastelprojekten sowie der Kommunikation der Menschen via Amateurfunk gerecht zu werden.

Funkamateure überraschten mit elektronischem Pulsmesser als Bauprojekt

Vorausgegangen war ein eigens für diese Veranstaltung konstruierter elektronischer Pulsmesser. Ein ehrgeiziges und aufwendiges Projekt, das in monatelanger Entwicklungsarbeit von Funkamateur Roland Fritz (DC1GF) bis zur funktionalen Reife in Perfektion umgesetzt worden war. Und so saßen an 7 Bastelplätzen zahlreiche junge Leute, lernten elektronische Bauteile kennen, fügten diese korrekt auf den Platinen zusammen und garantierten deren elektrisches Zusammenspiel durch ordnungsgemäße Lötarbeiten. Durch Fingerauflegen auf die entsprechenden Kontakte konnte nun der Puls der stolzen Bastler oder auch eines jeden anderen gemessen werden. Entsprechend dem Motto „Der Mensch“ kam hier moderne Technik mit einem typischen menschlichen Verhalten, dem Pulsschlag, zusammen. Interessante Erkenntnis: Auch die Mädchen bastelten und löteten ihren Pulsmesser und widmen sich der früheren Männerdomäne, der Elektronik! Aber „Der Mensch“ praktiziert auch die Kommunikation als ein durchaus normales Verhalten. Die Funkamateure demonstrierten dies auf ihre Art: Durch den Bau einer Morsetaste als weiteres Bastelexperiment auf ihrem „science days“-Stand. Denn sozusagen als erste „digitale“ Nachrichtenübertragung dienten und dienen auch heute noch in der modernen Welt der Datenübertragung die Morsezeichen als Verbindung der Menschen untereinander. Sind die Funkbedingungen noch so schlecht, die Morsezeichen kommen fast immer durch.

Völkerverständigung ebenfalls demonstriert

Letztendlich wurde dies auch in der Praxis demonstriert, da die Funker sowohl eine Kurzwellen- als auch eine Ultrakurzwellenfunkstation an ihrem Stand für Vorführzwecke betrieben. Neben dem Elektronikbasteln wurde so auch die weitere Faszination dieses Hobbys, die der Völkerverständigung, in der Praxis gezeigt. Das Ziel der „science days“, Wissenschaft und Technik für jeden greifbar und interessant zu machen, ist den Funkamateuren auch in diesem Jahr mehr als anschaulich gelungen. Rund 150 Bausätze wurden von den Kindern und Jugendlichen in der „Europa Park-Arena“ zusammengesetzt.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05

Organisator Kay Zipperle (DK4KAY – stehend) und der Entwickler des elektronischen Pulsmessers Roland Fritz (DC1GF – rechts) mit einem der jugendlichen Bastler an Platine und Lötkolben.

Insbesondere die Mädchen zeigten sich am Elektronikbasteln stark interessiert, immer kompetent betreut von den Funkamateuren Heinrich Lamprecht (DK8GL - A16 Emmendingen, vorne rechts) und Egon Dörner (DL2GDE – A05 Freiburg, 2.v.r.).

Hinweis: Der Text kann honorarfrei verwendet werden, die Fotos sind für eine Veröffentlichung durch zuvor erfolgte Hinweise an die Teilnehmer frei gegeben.

Siehe auch: Science Days Jugend