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Liebe Funkfreunde,

es ist geschafft. DB0FRB ist wieder mit dem MMDVM in Betrieb. Auf 439.5625 MHz (-7,6 MHz) kann nun wieder in D-Star und zusätzlich in DMR gearbeitet werden. Dabei ist aber zu beachten, dass immer nur ein Mode gearbeitet werden kann. Beides zeitgleich geht nicht. Solltet ihr also an dem D-Star-Gerät einen S-Meter Ausschlag haben, aber nichts hören läuft vermutlich ein DMR-QSO und umgekehrt. Nach dem letzten Durchgang hört das Relais dann auch noch auf den letzten Mode den es zuletzt gearbeitet hat und lässt sich dann erst nach 20 Sekunden in den anderen Mode umschalten. Die Umschaltung passiert automatisch sobald der andere Mode empfangen wird. Also einfach PTT drücken und los reden.

Jetzt noch ein bisschen fachliche Sachen:
In D-Star bleibt standardmäßig der Reflektor DCS002J (Baden-Württemberg) auf geschalten, wie es früher auch schon der Fall war.
In DMR bleibt der Zeitschlitz 1 vorerst mal leer, hier kann man quasi machen was man möchte. Auf Zeitschlitz 2 sind folgende Talkgroups statisch auf geschalten: TG2627 Baden-Württemberg, TG26271 Baden und die TG26277 Schwarzwald allerdings als Cluster mit anderen Relais als TG8. Hier bitte für Schwarzwald auch ausschließlich die TG8 benutzen, wenn die TG26277 genutzt wird seid ihr nicht zu hören!

Im Anhang findet ihr noch ein Foto des Repeaters. Ein ganz besonderer Dank geht an folgende Spender, die die Umsetzung des Umbaus überhaupt erst möglich gemacht haben:
DD6LK Bernhard mit seinen unzähligen Arbeitsstunden, die er mit dem Umbau des Relais verbracht hat und der Sachspende von den beiden Motorola GM340
DF7RW Rawan aus A47 mit 50,-€
DB8TA Lex aus A16 ebenfalls mit 50,-€

Empfangsberichte dürfen gerne an mich gemailt werden.

73 de DL1AFA
Alex

Im Rahmen der „Heimattage Baden-Württemberg“ hat am Sonntag, den 10. Juni, der „Tag der Helfer“ in der Waldkircher Innenstadt stattgefunden. Hierzu demonstrierten zahlreiche Hilfsorganisationen von der Polizei über die Freiwillige Feuerwehr (FFW), dem Technischen Hilfswerk (THW), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) bis hin zu den Funkamateuren des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) aus Freiburg und dem Breisgau ihre Hilfsmöglichkeiten im Katastrophen- oder Notfall. Hierzu machten zur Eröffnung der Veranstaltung Staatssekretär Julian Würtenberger aus dem Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration in Baden-Württemberg sowie Waldkirchs Oberbürgermeister Roman Götzmann deutlich, wie wichtig die Organisationen sind und das es ohne die dort engagiert tätigen ehrenamtlichen Helfer nun einmal nicht geht!

Breisgauer Funkamateure sorgen im Notfall für sichere Kommunikation

Für die Funkamateure hatten sich die Notfunkreferenten und Notfunkspezialisten der Amateurfunkortsverbände Freiburg (A05), Kaiserstuhl (A33) und Markgräfler Land (A47) eingefunden. Letztere vertreten mit ihrem eigens für Notsituationen funktechnisch optimierten Fahrzeuganhänger! Und so staunten Staatssekretär Julian Würtenberg, Oberbürgermeister Roman Götzmann, der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und Stadtrat Christian Ringwald nicht schlecht, als ihnen der Freiburger Notfunkreferent Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA die Besonderheiten des Funkanhängers und der ausgestellten Notfunkkoffer näher brachte. Vom Netzstrom autarker Funk ergänzt um Antennenmasten mit Verbindungsmöglichkeiten auf Kurzwelle und UKW. Letztendlich machte Brüske deutlich, dass die Funkamateure mit ihrer Technik und ihren Möglichkeiten in Notsituationen den professionellen Diensten bei Kommunikationsproblemen hilfreich zur Seite stehen. Damit dies auch funktioniert, halten die Funkamateure regelmäßig Notfunkübungen ab, an denen sie zahlreiche Katastrophenszenarien durchspielen. An diesem Tag sorgten zudem der Notfunkbeauftragte Joachim Lemke (DG4GJL) vom Ortsverband Markgräfler Land, gleichzeitig auch DRK-Aktiver, und seine Mitstreiter Oskar Preg (DG6GU) und Sascha Raunitschke (DG4GJL) für aktiven Funkbetrieb. Sie brachten unter dem Rufzeichen „DK0EM“, wobei EM für den Kreis Emmendingen steht, den sogenannten Sonderdistrikts- und Ortskenner „HTWK18“ für die „Heimattage Waldkirch 2018“ in die Luft.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg A05

Beliebtes Objekt: Der „Heiße Draht“!

Der Notfunkbeauftragte des Ortsverbandes Kaiserstuhl Fred Späthe (DO2GF) erfreute zudem zusammen mit Funkamateur Markus Finken (DO5MAF) im Rahmen der Helfertagkinderrallye die zahlreichen kleinen Gäste mit dem „Heißen Draht“! Hier galt es, mit möglichst wenig Pieptönen einen Draht mit ruhiger Hand und der elektrisch angeschlossenen Schlaufe zu umfahren. Letztendlich passend zum Amateurfunk, wird doch in deren Kreisen mehr als gerne elektronisch gebastelt. Zur Belohnung gab es den Rallyestempel und zudem noch Süßes zum Naschen.

 

Wir berichteten vor nicht allzu langer Zeit vom Umbau von DB0FRB. Der DAPNET Sender ist nun fertig und in den Regelbetrieb übergegangen.

Also holt eure Pager aus den Schublade und lasst sie piepsen. Der Sender reicht im Norden bis nach Waldkirch. Für den Süden fehlen leider noch ein paar Tests bzw. Berichte.

 

Wegen erhöhter Nachfrage nach DMR im Freiburger Umkreis hat Alex DL1AFA beschlossen den D-Star-Repeater DB0FRB umzubauen. Dieser bekommt jetzt ein sogenanntes MMDVM (Multi Mode Digital Voice Modem) und wird dann in Zukunft DMR und D-Star auf 439.5625 MHz übertragen.

In spätestens 4 Wochen soll der neue Repeater dann on Air gehen. Ein großer Dank geht schon jetzt an alle Spender, die das Relais unterstützen und somit den Umbau erst möglich gemacht haben.

Weiter ist auch noch der Aufbau eines DAPNET-Senders geplant. DAPNET basiert auf dem POCSAG-Protokoll und ist quasi die Weiterentwicklung des alten Funkruf-Netzes. Also könnt ihr demnächst eure alten Skyper, die in der Schublade verstauben rausholen und kräftig Nachrichten verschicken.

Wir werden wieder berichten wenn einer der Sender fertiggestellt ist.

Nach Rolfs DL4GAI (sk) viel zu frühem Ableben, brachte die Übernahme des Relais am Clubheim des A05 auch viele Reparaturen mit sich, die sich ohne hinterlassene Dokumentation alles andere als einfach gestalteten. Aber eine Weitere ist nun auf der Liste abgehakt.

Nach vermutlich mehreren Jahren ist die APRS Lücke in und um Freiburg wieder geschlossen. Der Digipeater tut wieder seinen Dienst dank der neuen Software UIDIGI die die OMs Markus DH5WM und Alex DL1AFA in das EEPROM brannten. Nachdem noch ein Jumper festgestellt wurde der zwei Kontaktstifte am TNC nicht mehr richtig miteinander verbunden hat, sprang der Digi auch gleich an und verrichtete eifrig seine Arbeit.

Entsprechende Berichte von APRS-Anwendern können gerne an DB0FRB@outlook.de gesendet werden.

Am vergangenen Samstag trafen sich viele OM's um das Clubheim wieder auf Vordermann zu bringen. Es wurde innen kräftig geputzt und aufgeräumt und aussen wurden die in die Jahre gekommenen Bierbänke abgeschliffen und neu lackiert und die Lagermöglichkeiten unter dem Clubheim bekamen neue Abdeckungen.

Zum Mittag gab es dann noch eine kleine Stärkung mit Wiener und Kartoffelsalat. Allen beteiligten OM's ein dickes Dankeschön.

Frei nach dem Motto "Dabei sein ist Alles" lässt eine kleine Truppe von OM's es sich seit Jahren nicht nehmen am CW-Fieldday teilzunehmen. So wurde auch wieder am 03. und 04. Juni am bewährten Attilafelsen auf dem Tuniberg eine Station errichtet und kräftig in die Taste gehauen und am Ende standen 253 QSO's im Log.

OPs waren Franz DF7GR, Gebhard DK4GZ und Andreas DL6GBL, "Second Ops" waren Felix DL2SF und Marcel DO5TMM.

Zum SSB-Fieldday am 02. und 03. September sind wir übrigens auch wieder am Attilafelsen.

Im Katastrophenfall kann der Ausfall des Mobilfunknetzes zum Problem bei der Menschenrettung werden. Auf dem Kandel probten Funkamateure und Notfunkreferenten den Ernstfall.

Roland (DC1GF), Markus (DH5WM) und Alex (DL1AFA), Hermann, Roland (DL7GAR, von links) haben gut Lachen: Auch im Notfall funktioniert die Kommunikation. Foto: Horst Garbe

Im Katastrophenfall kann der Ausfall der Kommunikation, wie der mobilen Telefonie, zum Problem bei der Menschenrettung werden. Damit es so weit nicht kommt, haben sich die Funkamateure auf solche Situationen mit Hilfe ihrer drahtlosen Kommunikation eingestellt und stehen professionellen Funkdiensten, wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gerne zur Seite. Damit diese Funkverbindungen im Ernstfall auch problemlos funktionieren, hatten jetzt die Funkamateure und Notfunkreferenten Tobias Pötzsch vom Amateurfunkortsverband Rottweil und Markus Hüttermann, Tuttlingen, zu einer Notfunkübung eingeladen.

Katastrophen gefunkt

Hieran beteiligten sich die ebenfalls im Deutschen Amateur-Radio-Club organisierten Ortsverbände Freiburg, der Notfunkreferent Joachim Lemke und sein Mitstreiter Sascha Raunitschke aus dem Markgräflerland sowie Fred Späthe aus dem Ortsverband Kaiserstuhl. Während letztere den Raum Kaiserstuhl funktechnisch abdeckten, hatten sich der Freiburger Notfunkreferent Alexander Brüske, der Freiburger Clubvorsitzende Markus Wallschlag sowie die weiteren Aktiven Roland Lupberger und Roland Fritz auf dem Waldkircher Hausberg Kandel in 1243 Metern Höhe niedergelassen. Funktechnisch mit UKW- und Kurzwellentechnik ausgerüstet, nahmen sie die "Katastrophenmeldungen" entgegen und leiteten diese professionell an die Leitstelle auf dem Klippeneck weiter.

Erstaunte Besucher

Die Besucher des beliebten Ausflugsziels Kandel staunten nicht schlecht, zwei mit Antennen gespickte Masten zu entdecken sowie aus einem für Funkzwecke umgebauten Wohnmobil "seltsame" Meldungen zu hören: "Überlandleitungsmasten durch Orkanböen umgestürzt, Stromausfall, Personenzug ebenfalls betroffen, Fahrgäste müssen versorgt werden!" Erleichterung machte sich bei den staunenden Zuhörern rund um die mit Notstromaggregat betriebenen Stationen an Kandel und Kaiserstuhl sowie bei den Zuhörern auf den Frequenzen erst breit, als das erlösende Wort "Übung" gesendet wurde.

Mit "Winlink", einer modernen Möglichkeit, sich per Funk in das Internet einzubinden, waren die Informationen auch im Internet verfügbar. Im Katastrophenfall ist dies nach Ansicht der Funker eine tolle Möglichkeit, sich per Kurzwelle über die betroffenen regionalen Gebiete hinaus in noch funktionierende Datenübertragungssysteme einzuklinken und somit die Bitte um mitunter lebensrettende Unterstützung schnell und gezielt Helfern mitzuteilen.