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Funkamateure aus dem Breisgau wieder mit eigenem Projekt dabei!

Der Verein „Science & Technologie“ hatte zu drei Tagen “Entdecken – Erleben – Verstehen“ unter dem Motto „Wasser und Science (&)fiction“ in den Europa Park in Rust zu den Science-days vom 18. bis 20. Oktober eingeladen. Bereits seit dem Jahr 2000 gibt es diese Veranstaltung für junge angehende Forscher im Europa Park. Auch dieses Mal unter den über 80 teilnehmenden Schulen, Firmen und Institutionen die Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). 

Selbst zusammengebaut: Der „Bodenfeuchtsensor“!

Unter der Federführung von Mattias Golla mit dem Rufzeichen DO4MAG und Kay Zipperle (DK4KAY) hatten sich an die 20 Funkamateure aus dem Breisgau und den DARC-Ortsverbänden Freiburg (A05), Emmendingen (A16) und Kaiserstuhl (A33) im Europa Park Dome eingefunden. Um dem Motto „Wasser“ der diesjährigen Science days, dem Wissenschaftsfestival für junge Leute, zu genügen, hatte Funkamateur Klaus Mücke (DJ5GK) exklusiv für diese Veranstaltung ein elektronisches Bastelobjekt entwickelt. Unter dem Begriff „Bodenfeuchtsensor“ entstanden moderne Sensoren zur Messung der Feuchtigkeit in der Blumenerde. Die Kinder und jungen Leute aus den Schulen und Ausbildungsbetrieben lernten an vier Bastelstationen nicht nur erste Schritte am Lötkolben, sondern auch die verwendeten elektronischen Bauteile, wie Widerstände, Kondensatoren, Transistoren und anderes mehr kennen und richtig anzuwenden. Immer unter der Aufsicht der erfahrenen Funkamateure, die mitunter ihre gesamte Funkstation selber zusammenbauen. So entstanden bei mehr als großem Bastelinteresse rund 200 (!) Sensoren, die die Feuchtigkeit messen und bei zu wenig Wasser für die Blumen per Alarm gebender blinkender Leuchtdiode sozusagen nach Wasser rufen. Und natürlich durfte ein jeder Bastler seinen Sensor mit nach Hause nehmen. Letztendlich begeisterte das Projekt auch den Vorsitzenden des DARC-Distriktes Baden, Klaus Kuhnt (DF3GU), der eigens zu dieser Veranstaltung am Samstag dem Science day Team einen Besuch abstattete.

Am Funkplatz Kontakte mit der Welt geschnüffelt

Aber auch am Amateurfunk konnten die jungen Leute teilhaben, war doch eigens für die Science days ein Funkplatz eingerichtet worden. Hier erlebte man die große Vielfalt der im Amateurfunk möglichen Kommunikationsvarianten vom heute noch verwendeten Morsen über Sprechfunk bis hin zum modernen Daten- und Digitalfunk hautnah. Die Science days: Immer wieder eine große Herausforderung für die Funker, aber auch immer wieder ein großer Spaß, Kinder und Jugendliche für Elektronik und Amateurfunk zu begeistern. 

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05

Ein Teil der die Bastler betreuenden Funkamateure (links stehend) mit Bausatzkonstrukteur Klaus Mücke (DJ5GK, Mitte, sitzend) sowie einem der Organisatoren Kay Zipperle

Die Science Days 2018 sind Geschichte. Monatelang wurde geplant. Am Ende entstand wieder ein großer professioneller Ausstellungsstand mit vier Arbeitsplätzen, zwei Funkstationen und Videopräsentation. Als Bastelprojekt wurde ein dem Motto der Science Days "Wasser" angepasster Bausatz zur Prüfung der Bodenfeuchtigkeit bei Zimmer- und Gartenpflanzen angeboten. Dank an Klaus DJ5GK, der diesen Bausatz für uns entwickelt hat.

Unter der Fahne des DARC hoch unter dem Hallendach zogen an  den drei Ausstellungstagen  mehrere Tausend Jugendliche an unserem Stand vorbei. Viele verweilten um sich über Amateurfunk informieren zu lassen und den Wassersensor zu bauen. Vor allem am Samstag kamen viele Jugendliche mit Mutter oder Vater im Schlepp und bastelten dann im Wettbewerb.

 

Danke an alle Helfer beim Auf- und Abbau. Und Danke an alle, die während der Ausstellungstage geduldig mit unseren Gästen gearbeitet haben.

Und hier sind viele der fleißigen Helfer(DL1GWO)

Sicherheit für Rennteilnehmer und Zuschauer durch die Funkamateure

Am Sonntag, den 30. September, war es wieder soweit: Im Freiburger Ortsteil Herdern gingen Rennwagen der besonderen Klasse auf die Piste! Die Aktiven des Jugendforums Herdern und die Mitglieder des Bürgervereins hatten zum 19. Mal zum Seifenkistenrennen gerufen und zahlreiche Rennprofis, aber auch Anfänger, waren gekommen, um an dem Spektakel aktiv oder als Zuschauer teilzuhaben. Damit alles problemlos verlaufen konnte, hatten die Veranstalter ein weiteres Mal die Funkamateure gebeten, als Streckenposten zu fungieren. Ob Notfall oder andere Vorkommnisse, per drahtloser Verbindung waren sie auf jeden Fall mehr als schnell in der Lage, etwaige Probleme in den Griff zu bekommen.

Sicherheit durch Funker aus dem Rheintal bis hoch in den Schwarzwald

Und so fanden sich in Freiburg-Herdern auf der Eichhalde bei bestem Wetter nicht nur die urigsten Gefährte sowie zahlreiche Zuschauer ein, sondern auch die Funkamateure des Amateurfunkortsverbandes Freiburg „A05“, organisiert im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). Der die Streckenabsicherung leitende Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA hatte aber nicht nur Freiburger Funkfreunde mitgebracht. Vielmehr erhielt er Unterstützung aus den Ortsverbänden „Markgräflerland A47“, „Kaiserstuhl A33“ sowie aus dem Schwarzwald vom Ortsverband „Furtwangen, A18“. Die neun Streckenposten hatten eine rund 600 Meter lange Rennstrecke mit unterschiedlichen Gefällen und zahlreichen Kurven bei zwei Durchläufen abzusichern. Und dabei staunten die Funkamateure nicht schlecht, was alles an außergewöhnlichen Rennkisten an ihnen vorbeizog. 

Auch die alten Esel waren mehr als schnell

Auch lernten sie, dass man bei den Seifenkistenpiloten schon mit über 18 Jahren zu den „alten Eseln“ gehört, gab es doch auch die Rennklasse „Alte-Esel-Rennen“! Da hat man es als Funkamateur schon leichter, spricht man doch bei einem langjährig aktiven Funkamateur im gehobenen Alter von „OM“, was zwar wörtlich übersetzt „alter Mann“ (von old man) heißt, indes aber „erfahrener Funkamateur“ meint! Es zeigte sich zudem auch das, was der Funkamateur unter „ham spirit“ versteht: Sich gegenseitig, auch vereinsübergreifend, zu helfen!

Horst Garbe, DK3GV, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes A05, Freiburg

„Ziel erreicht!“ – das Rennen mit den Streckenposten Marvin Rüther (DK2MX), Joachim Lemke (DG4GJL), Andreas Kirchner (DO1AKV), Marcel Späthe, Jürgen Kraft (DL2KJ), Alexander Brüske (DL1AFA), Nico Stehle (DO7NS) sowie Kemal Numic (von links) und Fred Späthe (DO2GF, nicht auf dem Foto) wurde perfekt abgesichert! (Foto: Friedemann „Fred“ Späthe, DO2GF)

Das Foto ist durch Einverständnis der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung freigegeben.

Seit einigen Tagen wird das Relais DBØFRB
mit  Sonnenenergie versorgt.

Ein Teil des  Serverschrankes im Clubheim wird nun über vier Solarpanele und ein Batteriepaket mit Solarenergie gespeist. Wer also jetzt über D-Star oder DMR dieses  Relais nutzt, verbraucht dabei keinen Strom mehr aus der Steckdose. Sören DO4DKW hat die Anlage realisiert.  Wir hoffen, dass wir damit auch einen kleinen Teil unserer Energiekosten auffangen können.  Zugleich wird DBØFRB damit auch notfunktauglich. (DL1GWO)

Fuchsjagd für den Freiburger Ferienpass im Freiburger Mooswald

Alex DL1AFA  führte die Mädchen und Jungen in den Amateurfunk ein. Axel DG3AL zeigte die Handhabung der Peilempfänger. „Das ist wie Pokemon Go, nur ein bisschen anders!“ kommentierte einer der Jugendlichen die vor ihnen liegende Peilaktion.

Markus DO5MAF,  Jona DO1JOM und Hartwig DL7BC hatten zuvor die  vier Sender gut getarnt im Mooswald  versteckt.  Elf Jugendliche, darunter auch einige Mädchen, zwischen 12 und 15 Jahren gingen mit Feuereifer auf die Jagd.

Glückliche Peiler und Gewinner!

Nach 52 Minuten erreichte das erste Team mit  Marlene, Hannes und Philipp wieder den Ausgangpunkt. Zur Belohnung gabs kleine funkgesteuerte Drohnen und Urkunden.  Den zweiten Platz b  elegten  Lucie, Hugo und Leon. Platz Drei ging an Alliyah und Jannic gefolgt von Christoph auf dem vierten Platz. Auch sie gingen nicht ohne Preise aus.

(DL1GWO nach Vorlage DK3GV)

 

Am Samstag, 11. August fand ab 11.00 Uhr Ortszeit, also 9.00 Uhr UTC, eine überregionale SOTA-Aktivität statt.
Aktiviert werden die Summits Feldberg (DM/BW-001) durch DO5TMM, DO7GK und DO8JX, Herzogenhorn (DM/BW-002) durch DD2TC und DL5GCB, Schauinsland (DM/BW-008) durch DK6DD und DO1AKV, Kandel (DM/BW-009) durch DC2GC und DF7TF sowie Hochfirst (DM/BW-015) durch DF1GT, DL2KJ und DO2GF. Die beteiligten Funkamateure sind aus den Ortsverbänden A05, A14, A18 und A33.

Die „Aktivierer“ freuten sich über zahlreiche Anrufe von Jägern (Chasern) .

Die Stationen waren auf 2m und KW qrv
(Text nach Jürgen | DL2KJ)

Liebe Funkfreunde,

es ist geschafft. DB0FRB ist wieder mit dem MMDVM in Betrieb. Auf 439.5625 MHz (-7,6 MHz) kann nun wieder in D-Star und zusätzlich in DMR gearbeitet werden. Dabei ist aber zu beachten, dass immer nur ein Mode gearbeitet werden kann. Beides zeitgleich geht nicht. Solltet ihr also an dem D-Star-Gerät einen S-Meter Ausschlag haben, aber nichts hören läuft vermutlich ein DMR-QSO und umgekehrt. Nach dem letzten Durchgang hört das Relais dann auch noch auf den letzten Mode den es zuletzt gearbeitet hat und lässt sich dann erst nach 20 Sekunden in den anderen Mode umschalten. Die Umschaltung passiert automatisch sobald der andere Mode empfangen wird. Also einfach PTT drücken und los reden.

Jetzt noch ein bisschen fachliche Sachen:
In D-Star bleibt standardmäßig der Reflektor DCS002J (Baden-Württemberg) auf geschalten, wie es früher auch schon der Fall war.
In DMR bleibt der Zeitschlitz 1 vorerst mal leer, hier kann man quasi machen was man möchte. Auf Zeitschlitz 2 sind folgende Talkgroups statisch auf geschalten: TG2627 Baden-Württemberg, TG26271 Baden und die TG26277 Schwarzwald allerdings als Cluster mit anderen Relais als TG8. Hier bitte für Schwarzwald auch ausschließlich die TG8 benutzen, wenn die TG26277 genutzt wird seid ihr nicht zu hören!

Im Anhang findet ihr noch ein Foto des Repeaters. Ein ganz besonderer Dank geht an folgende Spender, die die Umsetzung des Umbaus überhaupt erst möglich gemacht haben:
DD6LK Bernhard mit seinen unzähligen Arbeitsstunden, die er mit dem Umbau des Relais verbracht hat und der Sachspende von den beiden Motorola GM340
DF7RW Rawan aus A47 mit 50,-€
DB8TA Lex aus A16 ebenfalls mit 50,-€

Empfangsberichte dürfen gerne an mich gemailt werden.

73 de DL1AFA
Alex

Sichere Funkverbindungen vom Kaiserstuhl über den Kandel bis zum Klippeneck!

Wenn es auf sichere Kommunikation ankommt, sind sie da: Die Funkamateure! Hierfür unterhält der Dachverband der Funkamateure, der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC), eigens ein Notfunkreferat, dass durch die Notfunkbeauftragten in den einzelnen Ortsverbänden gespeist wird. Damit in Katastrophenfällen die Kommunikation nicht versagt, stehen die speziell ausgebildeten und mit vom Stromnetz autarker Funktechnik ausgestatten Notfunker den professionellen Funkdiensten gerne zur Seite. Und damit der Funkbetrieb im Krisenfall auch funktioniert, wird dies explizit in besonderen Übungen geprobt. 

Sicherheit per Sprech- und Datenfunk!

So am Samstag vor dem Muttertag, als sich die Breisgauer Ortsverbände Freiburg (A05) mit ihrem Notfunkbeauftragten Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA, der Ortsverband Markgräflerland (A47) und sein Notfunkreferent Joachim Lemke mit Rufzeichen DG4GJL und der Ortsverband Kaiserstuhl (A33) und sein Notfunkreferent Fred Späthe mit Rufzeichen DO2GF sowie die weiteren Aktiven zu der von den Ortverbänden Rottweil (P10) und Tuttlingen (P13) organisierten Notfunkübung einfanden. Die Notfunkspezialisten von A 47 überraschten die Besucher der Hochrainbuckhütte in Bötzingen am Kaiserstuhl mit ihrem speziellen Notfunkanhänger, aus dem dann per Funk seltsamste Szenarien zu hören waren: Das zum Beispiel die öffentliche Kommunikation wegen eines starken Gewitters ausgefallen war und sogar eine Fliegerbombe vom 2. Weltkrieg durch das angenommene Hochwasser am Rhein hochgespült worden sei und bei der Entschärfung explodierte. Diese fiktive Notsituation musste dann zur Koordinierung der Hilfskräfte an die Funkleitstation auf dem Klippeneck oberhalb von Denkingen weitergeleitet werden. Da aber eine direkte drahtlose Verbindung vom Kaiserstuhl zum Klippeneck nicht so einfach herzustellen ist, wurden die auf dem Kandel aktiven Notfunker des Freiburger und Emmendinger Ortsverbandes (A16) als Zwischenstation aktiviert. Dort staunten die Besucher des Waldkircher Hausberges dann ebenfalls nicht schlecht, als sie die sich in den Himmel reckenden Masten und Antennen neben den verschiedenen Funkwagen entdeckten. Im sogenannten „Cross-Band-Betrieb“, bei dem sowohl das 2 Meter UKW-Band als auch das 70 Zentimeter-UKW-Band im Funkverkehr involviert sind, konnten dann die Meldungen sicher an die Leitstation abgesetzt werden. Ebenfalls kamen die modernen Datenübertragungssysteme „WinLink“ und „Olivia“ auf der Kurzwelle zum Einsatz. Und sogar die Schulfunkstation der Georg-Kerchensteiner-Schule in Müllheim (DK0GSM) beteiligte sich mit Stephan Denzer (DH0GDE) und Oskar Preg (DG6GU) am Mikrofon aktiv an der regionalen Übung. Ein Teil der Funker nahm noch zusätzlich an der bundesweiten 24-Stunden Notfunkübung am Samstag sowie am Muttertagssonntag teil. 

Resümee: Für den Ernstfall gerüstet!

Letztendlich waren sämtliche beteiligten Funkamateure, wie Joachim Lemke - DG4GJL, Sascha Raunitschke - DL1GRC, Rawan Werner – DF7RW, Tobias Holzreiter – DF8TH, Fred Späthe – DO2GF, Markus Wallschlag – DH5WM, Matthias Golla – DO4MAG, Alexander Gehri – DB8TA, Stephan Denzer – DH0GDE, Oskar PReg – DG6GU, und Marvin Rüther, mit dem Ergebnis der Übung zufrieden. Sie und andere mehr stehen für Hilfe im Ernstfall bereit, den sich aber niemand von den Funkern herbeisehnt.

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05 

Fotounterschriften: 

Foto 1 von Michael Bähr, DL6GD: 

Die Neuenburger und Breisacher Funkamateure waren mit dem Notfunkanhänger auf den Bötzinger Höhen aktiv.

Foto 2 von Hartwig Kauschat DL7BC:

Sichere Verbindungen vom Kandel zum Klippeneck garantierten die Freiburger Funkamateure: Marvin Rüther, Markus Wallschlag, Alexander Gehri und Alexander Brüske (von links)!

„Tage der offenen Hangartore“ auf dem Freiburger Flugplatz

Funkamateure demonstrierten Völkerverständigung und Technik

Am Wochenende des 16. und 17. Juni hatten die auf dem Flugplatz Freiburg befindlichen Vereine die Öffentlichkeit zu den „Tagen der offenen Hangartore“ eingeladen. Mit dabei natürlich auch die Mitglieder des Ortsverbandes Freiburg (A05), organisiert im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). Schließlich befindet sich ihr Zuhause, das „Walter-Pfister-Clubheim“, ebenfalls auf dem Flugplatzareal. Zu erkennen an dem großen Antennenmast. 

Vom Morsen bis zum digitalen Funk

Und so machten die rund 10 an dieser Aktion beteiligten Funker gleich zu Beginn des Eingangs zahlreiche Besucher neugierig auf ihr Hobby. Am Samstag war dies vor allem die Präsentation des Weltkulturerbes „Morsen“, gefolgt am Sonntag vom Sprechfunk. Trotz derzeit nicht so günstiger Bedingungen konnten doch zahlreiche Kontakte europaweit und darüber hinaus getätigt werden. Und mitunter hörte man auch einige der Sonderfunkstationen aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft, begehrte Kontakte, die mit einer speziellen Bestätigungskarte belohnt werden. Und ohne Computer geht es heute bei den Funkamateuren auch nicht. Sei es, dass die Funkgeräte darüber gesteuert werden, sei es, dass damit moderne digitale Datenübertragungsverfahren, die den guten alten Fernschreiber schon lange abgelöst haben, stattfinden. Große Begeisterung lösten zudem die bewegten Bilder an den aufgestellten Monitoren aus: Zeigten sie doch per Amateurfunkfernsehen (ATV) Livebilder aus dem Rundflughelicopter, der seine Runden nicht nur über Freiburg, sondern bis hinein in die Schwarzwaldtäler drehte. 

Wenn das Hobby Menschen zusammenführt

Und immer wieder galt es jungem und alten Publikum zu erklären, was die Faszination Amateurfunk ausmacht, sei es, das Basteln und Bauen elektronischer Bausätze oder die völkerverbindenden Kontakt rund um den Globus. Näheres zu den Funkamateuren erfährt man jeden Freitag ab 19:30 Uhr bei den jeweiligen Treffen oder vorab schon einmal unter http://wp.dk0fr.de/.   

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des DARC-Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A05

 

Während die Funkamateure Peter Eppich mit Rufzeichen DK6PT und Marvin Rüther (DK2MX, vorne von links) in Kontakt mit der Welt standen, erklärte der Ortsverbandsvorsitzende Markus Wallschlag (DH5WM, hinten – Mitte) den interessierten Gästen die hinter den Livebildern aus dem Hubschrauber steckende Funktechnik.

 

Begeisterten die zahlreichen Besucher: Livebilder aus dem Helicopter mit dem Kennzeichen „D-Hund“!

Text und Fotos stehen zur freien presserechtlichen Verwertung zur Verfügung

Im Rahmen der „Heimattage Baden-Württemberg“ hat am Sonntag, den 10. Juni, der „Tag der Helfer“ in der Waldkircher Innenstadt stattgefunden. Hierzu demonstrierten zahlreiche Hilfsorganisationen von der Polizei über die Freiwillige Feuerwehr (FFW), dem Technischen Hilfswerk (THW), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) bis hin zu den Funkamateuren des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) aus Freiburg und dem Breisgau ihre Hilfsmöglichkeiten im Katastrophen- oder Notfall. Hierzu machten zur Eröffnung der Veranstaltung Staatssekretär Julian Würtenberger aus dem Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration in Baden-Württemberg sowie Waldkirchs Oberbürgermeister Roman Götzmann deutlich, wie wichtig die Organisationen sind und das es ohne die dort engagiert tätigen ehrenamtlichen Helfer nun einmal nicht geht!

Breisgauer Funkamateure sorgen im Notfall für sichere Kommunikation

Für die Funkamateure hatten sich die Notfunkreferenten und Notfunkspezialisten der Amateurfunkortsverbände Freiburg (A05), Kaiserstuhl (A33) und Markgräfler Land (A47) eingefunden. Letztere vertreten mit ihrem eigens für Notsituationen funktechnisch optimierten Fahrzeuganhänger! Und so staunten Staatssekretär Julian Würtenberg, Oberbürgermeister Roman Götzmann, der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und Stadtrat Christian Ringwald nicht schlecht, als ihnen der Freiburger Notfunkreferent Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA die Besonderheiten des Funkanhängers und der ausgestellten Notfunkkoffer näher brachte. Vom Netzstrom autarker Funk ergänzt um Antennenmasten mit Verbindungsmöglichkeiten auf Kurzwelle und UKW. Letztendlich machte Brüske deutlich, dass die Funkamateure mit ihrer Technik und ihren Möglichkeiten in Notsituationen den professionellen Diensten bei Kommunikationsproblemen hilfreich zur Seite stehen. Damit dies auch funktioniert, halten die Funkamateure regelmäßig Notfunkübungen ab, an denen sie zahlreiche Katastrophenszenarien durchspielen. An diesem Tag sorgten zudem der Notfunkbeauftragte Joachim Lemke (DG4GJL) vom Ortsverband Markgräfler Land, gleichzeitig auch DRK-Aktiver, und seine Mitstreiter Oskar Preg (DG6GU) und Sascha Raunitschke (DG4GJL) für aktiven Funkbetrieb. Sie brachten unter dem Rufzeichen „DK0EM“, wobei EM für den Kreis Emmendingen steht, den sogenannten Sonderdistrikts- und Ortskenner „HTWK18“ für die „Heimattage Waldkirch 2018“ in die Luft.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg A05

Beliebtes Objekt: Der „Heiße Draht“!

Der Notfunkbeauftragte des Ortsverbandes Kaiserstuhl Fred Späthe (DO2GF) erfreute zudem zusammen mit Funkamateur Markus Finken (DO5MAF) im Rahmen der Helfertagkinderrallye die zahlreichen kleinen Gäste mit dem „Heißen Draht“! Hier galt es, mit möglichst wenig Pieptönen einen Draht mit ruhiger Hand und der elektrisch angeschlossenen Schlaufe zu umfahren. Letztendlich passend zum Amateurfunk, wird doch in deren Kreisen mehr als gerne elektronisch gebastelt. Zur Belohnung gab es den Rallyestempel und zudem noch Süßes zum Naschen.