Springe zum Inhalt

Seifenkistenrennen in Freiburg Herdern

Sicherheit für Rennteilnehmer und Zuschauer durch die Funkamateure

Am Sonntag, den 30. September, war es wieder soweit: Im Freiburger Ortsteil Herdern gingen Rennwagen der besonderen Klasse auf die Piste! Die Aktiven des Jugendforums Herdern und die Mitglieder des Bürgervereins hatten zum 19. Mal zum Seifenkistenrennen gerufen und zahlreiche Rennprofis, aber auch Anfänger, waren gekommen, um an dem Spektakel aktiv oder als Zuschauer teilzuhaben. Damit alles problemlos verlaufen konnte, hatten die Veranstalter ein weiteres Mal die Funkamateure gebeten, als Streckenposten zu fungieren. Ob Notfall oder andere Vorkommnisse, per drahtloser Verbindung waren sie auf jeden Fall mehr als schnell in der Lage, etwaige Probleme in den Griff zu bekommen.

Sicherheit durch Funker aus dem Rheintal bis hoch in den Schwarzwald

Und so fanden sich in Freiburg-Herdern auf der Eichhalde bei bestem Wetter nicht nur die urigsten Gefährte sowie zahlreiche Zuschauer ein, sondern auch die Funkamateure des Amateurfunkortsverbandes Freiburg „A05“, organisiert im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). Der die Streckenabsicherung leitende Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA hatte aber nicht nur Freiburger Funkfreunde mitgebracht. Vielmehr erhielt er Unterstützung aus den Ortsverbänden „Markgräflerland A47“, „Kaiserstuhl A33“ sowie aus dem Schwarzwald vom Ortsverband „Furtwangen, A18“. Die neun Streckenposten hatten eine rund 600 Meter lange Rennstrecke mit unterschiedlichen Gefällen und zahlreichen Kurven bei zwei Durchläufen abzusichern. Und dabei staunten die Funkamateure nicht schlecht, was alles an außergewöhnlichen Rennkisten an ihnen vorbeizog. 

Auch die alten Esel waren mehr als schnell

Auch lernten sie, dass man bei den Seifenkistenpiloten schon mit über 18 Jahren zu den „alten Eseln“ gehört, gab es doch auch die Rennklasse „Alte-Esel-Rennen“! Da hat man es als Funkamateur schon leichter, spricht man doch bei einem langjährig aktiven Funkamateur im gehobenen Alter von „OM“, was zwar wörtlich übersetzt „alter Mann“ (von old man) heißt, indes aber „erfahrener Funkamateur“ meint! Es zeigte sich zudem auch das, was der Funkamateur unter „ham spirit“ versteht: Sich gegenseitig, auch vereinsübergreifend, zu helfen!

Horst Garbe, DK3GV, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes A05, Freiburg

„Ziel erreicht!“ – das Rennen mit den Streckenposten Marvin Rüther (DK2MX), Joachim Lemke (DG4GJL), Andreas Kirchner (DO1AKV), Marcel Späthe, Jürgen Kraft (DL2KJ), Alexander Brüske (DL1AFA), Nico Stehle (DO7NS) sowie Kemal Numic (von links) und Fred Späthe (DO2GF, nicht auf dem Foto) wurde perfekt abgesichert! (Foto: Friedemann „Fred“ Späthe, DO2GF)

Das Foto ist durch Einverständnis der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung freigegeben.